Schokolade, Chili und Spargel: Was ist dran an der aphrodisierenden Wirkung?

Bereits seit vielen Jahrhunderten kennt man die aphrodisierende und anregende Wirkung einiger Lebensmittel. Sicherlich hast auch du schon einmal gehört, dass sich mit Austern, Schokolade & Co. die Lust anfeuern lässt. Doch hast du dich auch schon mal gefragt, was eigentlich am Mythos von den aphrodisierenden Lebensmitteln dran ist? Wir haben die Antworten für dich und zeigen dir, wie du ein erotisches Menü zu deinen Gunsten einsetzen kannst!

aphrodisierende Lebensmittel

Die wichtigsten Aphrodisiaka aus der Welt der Lebensmittel

Zunächst sehen wir uns genauer an, welchen Lebensmitteln man eine aphrodisierende Wirkung zuschreibt. Hierzu gehören insbesondere die folgenden Speisen:

  • Schokolade: Sie kann die Durchblutung fördern, was die Empfindlichkeit in bestimmten Körperregionen fördern kann. Außerdem setzt sie Botenstoffe wie Serotonin frei, die uns Glücksgefühle bescheren.
  • Austern: Austern enthalten Zink, was die Testosteronbildung bei Männern unterstützt.
  • Spargel: Spargel ist eine wahre Vitamin- und Nährstoffbombe, denn sie versorgt den Körper mit Energie in Form von Phosphor, Kalium, Calzium und Vitamin E. Außerdem kann er die Neubildung von Geschlechtshormonen begünstigen.
  • Chili, Cayennepfeffer, Ingwer: Die Schärfe bringt den Körper auf Touren und sorgt für eine bessere Sauerstoffverteilung im Körper und Durchblutung der Schleimhäute.
  • Basilikum: Dieses Küchenkraut wurde bereits früher als starkes Aphrodisiakum verwendet und ist oft sogar Bestandteil aphrodisierender Parfums.
  • Trüffel: Die Trüffel ist für ihren Duft bekannt, der dem männlichen Geschlechtshormon stark ähnelt und dadurch Frauen anlockt wie das Licht die Motten.
  • Muskat: Das Gewürz, am besten frisch gerieben, kann die Lust fördern. Dosiere aber vorsichtig, denn zu viel Muskat schmeckt nicht nur sehr extrem, er kann sogar üble Nebenwirkungen hervorrufen.
  • Sellerie: Sellerie enthält Androstenol, den männlichen Sexuallockstoff, und Butylphthalid, das für Entspannung sorgt.
  • Granatapfel: Granatäpfel enthalten Phyto-Östrogen. Dieser Stoff ähnelt dem weiblichen Hormon Östrogen und lockt Männer an.

Nicht zu vergessen sind natürlich die vielen Lebensmittel, die zwar keine aphrodisierende Wirkung aufweisen, aber dennoch für Stimmung sorgen. Erdbeeren beispielsweise, in flüssige Schokolade getaucht oder mit Sahne getoppt, bedeuten für viele Frauen und Männer Sinnlichkeit pur und sind häufig Gegenstand des Verführungsrituals.

Die aphrodisierende Wirkung – ein Märchen?

Man liest zwar häufig von diesen aphrodisiernden Lebensmitteln, doch die wissenschaftliche Erklärung der Wirkung bleiben die meisten Artikel schuldig. Deshalb haben wir für dich ein wenig recherchiert, um herauszufinden, ob es diese Wirkung wirklich gibt oder sie doch nur ein Märchen ist. Dabei haben wir festgestellt, dass es tatsächlich einige Studien gibt, die verschiedene Lebensmittel als Aphrodisiakum bestätigen.

So wurde beispielsweise in einer Studie aus dem Jahr 2007 herausgefunden, dass Schokolade Hochgefühle auslöst, die viermal länger andauern, als die Gefühle, die durch einen Kuss verursacht werden. Zudem stellten Forscher fest, dass Schokolade tatsächlich dafür sorgen kann, dass Menschen eine gerade anwesende Person als anziehender empfinden.

Allerdings solltest du dir einer Sache bewusst sein: Auch wenn die Wirkung an sich oft bewiesen werden konnte, solltest du dir keine allzu großen Effekte davon versprechen. Eine Person, die sich bisher nicht für dich interessiert hat oder dich sexuell nicht anziehend findet, wird dadurch nicht plötzlich über dich herfallen und dich nach allen Regeln der Kunst verführen. Besteht aber ohnehin bereits eine gewisse sexuelle Spannung, kann es leicht passieren, dass es dadurch a) etwas schneller zur Sache geht oder ihr b) mehr Spaß daran habt.

Und einen Effekt darfst du dabei nicht vergessen: Der Glaube versetzt manchmal Berge. Die wenigsten wissen wirklich, was hinter der aphrodisierenden Wirkung von Sellerie & Co. steckt, glauben aber daran. Wenn dein Partner also nur ausreichend davon überzeugt ist, dass die Lebensmittel seine Lust steigern werden, tun sie das oftmals auch!

Aphrodisierende Menüs – die wichtigsten Tipps

Wenn du deinen Partner oder deine Partnerin mit einem selbstgekochten, aphrodisierenden Menü überraschen möchtest, musst du dir natürlich vorweg ein paar Gedanken über die Gerichte machen. Du benötigst dafür aber keine speziellen Rezepte, denn im Prinzip reicht jedes Gericht, in dem diese Lebensmittel vorkommen. Wie wäre es zum Beispiel mit einem scharfen asiatischen Gericht, in dem du mit Chili und Ingwer arbeitest? Als Vorspeise servierst du ein Selleriesüppchen mit gehobelter Trüffel und zum Nachtisch verwöhnst du deinen Partner oder deine Partnerin mit Erdbeeren mit Schokoladenüberzug. Wie wäre es, wenn ihr euch gegenseitig füttert?

Eine Grundregel solltest du allerdings beachten: Je mehr aphrodisierende Lebensmittel ihr zu euch nehmt, desto eher wird die Wirkung spürbar sein. Bemesse die Portionen aber vorsichtshalber dennoch nicht zu groß. Seid ihr nach dem Essen „überfressen“, macht sich eher Müdigkeit breit statt Lust.

Bildquelle: © newphotoservice / shutterstock.com

 
 
 
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